Kerb in der Töngeshalle

Die Ebersheimer Kerb findet heute ihr Ende. Zum ersten Mal wurde auf Initiative von Ortsvorsteher Schwedass die Kerb an der Töngeshalle gefeiert. In der Allgemeinen Zeitung gab es hierzu einen Artikel, der dies im positiven Licht erscheinen läßt. Als Besucher derselben kann ich dies jedoch nicht nachvollziehen. Zum einen ist es natürlich von der Idee her richtig, die Kerb zu komprimieren und mehr auf kleinerem Platz zu bieten. Den Effekt wie beim Weinfest mit einem Karussel an der Bank, während der nächste Stand erst an der Weedengasse zu finden ist, ist keine Aushängeschild für ein Fest. Jedoch war die Bestückung des Kerbeplatzes mit einem Süssigkeitenstand, einem Kinderkarussel sowie dem Kerbewagen höchstens eine Verschlimmbesserung. Für Familien mit Kindern war der Platz nur für einen kurzweilige Aufenthalt geeignet. Dass Fahrgeschäfte nicht erschienen, würde ich dem Motto „Angebot und Nachfrage“ schulden, wenn wo anders mehr Geschäft zu erwarten ist, rechnet auch ein Schausteller. So wäre auch zu erklären, dass die Schausteller bereits heute morgen abbauten.

Getreu dem Motto „Mainz feiert auf seinen Plätzen“ plädiere ich für eine Rückkehr der Kerb und dem Verbleib des Weinfestes im alten Ortskern, der Belästigung der Anwohner könnte durchaus mit Klohäuschen begegnet werden. Ansonsten wäre eine weitere Verkleinerung der nächste Schritt, dann könnte man die Kerb komplett in der Töngeshalle unterbringen, inklusive Besucher.

Ein Gedanke zu „Kerb in der Töngeshalle

  1. Die Kerb dürfte gar kein Thema mehr sein. Die Zeiten ändern sich und nur so ist es zu erklären, das hier jede Planung im Vorfeld zuviel des guten ist. Feste dieser Art sind nicht mehr gefragt. Schon lange nicht mehr. Die 10-20 Figuren, die sich abends dort verlieren, saufen sonst in Ihren Wohnzimmern.

    Zur Berichterstattung in der AZ schliesse ich mich an. Wo bitteschön ist bei der Eröffnung die Halle aus allen Nähten geplatzt. Wer da war, schüttelte mit dem Kopf. In der Halle hatten sich 50 Leute versammelt, mehr nicht. Hier übertreibt der Veranstalter masslos und sollte eigentlich der Selbstverherrlichung bezichtigt werden. Das war nix Hr. Schwedass, nicht im Dorf und auch nicht in dieser Halle. Das war einfach nur lächerlich. Diese Kerb gehört in die Tonne getreten und Deckel drauf. Meine Meinung.

    Zum Weinfest kann ich nur sagen, das hier eineige mal nach Hechtsheim gesollt hätte. Traumhaft, vor allem Abends super Ambiente. da kann man lernen wie Feste organisiert werden. Vielleicht mal ein kleiner Denkanstoss. Nicht nur weil ich OV bin, weiss und kann ich alles besser. Das gilt auch in anderen Bereichen. Die Kerb ist hier nun wirklich kein Highlight, mit dem ich mich durch Übertreibung vor die presse stellen muss.

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