Blinde Zerstörungswut

Ein Bild sinnloser, blinder Zerstörungswut bietet sich bei der von den Ebersheimer Landfrauen gespendeten, von der Agenda-21-Gruppe aufgestellten Ruhebank am alten Wasserhochbehälter – ein Standort, der einen herrlichen Ausblick auf Ebersheim ermöglicht.

In der Nacht auf Sonntag, den 2.11.2008, gegen 1:00 Uhr, haben unbekannte Täter diese Bank absichtlich in Brand gesteckt. Das schwer entflammbare Recyclingmaterial wurde dabei mit Hilfe von Brandbeschleunigern bis auf den Eisenkern verschmort, die umgebenden Bäume bis ins Kronendach versengt. Die Täter sind bewußt und mit voller Absicht vorgegangen, habe ihre Verwüstungstat genau geplant und mit krimineller Energie umgesetzt. Die Polizei ermittelt in dieser Sache.

Dieser böswillige Vandalismus erfüllt uns mit Unverständnis, Ablehnung, Wut, Zorn und auch Traurigkeit. Warum muß man sich in solch einer hirnlosen Aktion ausleben, die nur der Gemeinschaft schadet und alle Ebersheimer, die sich für ihren Ort einsetzen und Geld spenden, verhöhnt?

Zeugenhinweise nimmt die Polizeidienststelle Lerchenberg, Tel. 06131 / 654310, entgegen. Die Ebersheimer Parteien CDU und SPD, die Landfrauen und die Agenda 21-Gruppe haben für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, gemeinsam eine Belohnung in Höhe von 500,- € ausgesetzt.

P.S. Wir sind der Meinung, dass unser aller Gemeinschaftssinn siegen sollte und plädieren dafür, die zerstörte Bank zu ersetzen. Für die Neuanschaffung einer Bank (€ 450,-) bittet die Ebersheimer Agenda-21 Gruppe um Spenden.

FDP und Grüne haben bereits schon finanzielle Unterstützung zugesichert.

Vielen Dank an unsere lieben Ebersheimer Spender

Im Oktober haben die Mitglieder der Ebersheimer Agenda 3 neue Bänke von den Spendern Karin’s Hofladen, Familie Vierthaler, Bauschreinerei Hermann Schwenger und Familie Knobloch aufgestellt.

Nun macht endlich auch ein Spaziergang nördlich von Ebersheim Spaß. Denn jetzt können wir die schöne Aussicht auf Klein-Winternheim, den Lerchenberg, den Rheingau und auch auf Ebersheim so richtig genießen.

Die Ruhepausen auf den neu aufgestellten Bänken ermöglichen uns außerdem auch einmal einen etwas längeren Fußmarsch.